Montag, 28. Februar 2011

Die Heimat

Die Heimat

Wo ist meine Heimat.
Sie ist da wo ich lebe,
wo ich mich wohlfühle.
da wo mein Heim ist,
wo meine Lieben sind.
Mein Garten,
meine Pflanzen,
meine Blumen.
Da wo alles ist was ich liebe.
Da ist meine Heimat.
Manchmal greift aber das Schicksal ein
und du mußt das alles verlassen.
Mußt alles das,
was du geliebt zurücklassen,
weil es keinen anderen Ausweg gibt.
©Barbara

 



Meine Fehler

Meine Fehler

Manche Menschen
sitzen auf einem hohen Ross
und merken gar nicht,
wie das Leben an ihnen vorbei zieht.
Sie denken,
die Gößten zu sein,
ohne Makel und ohne Fehler.
Sie halten die Anderen für unfähig,
selbstständig zu sein.
Ich bin froh,
meine tausend Fehler zu haben,
nur so kann ich lernen,
den einen oder anderen Fehler,
zu korrigieren 
um nicht mehr zu tun.
Vor allem, 
ich kann damit leben.
©Barbara

Die Zeit im Alter

Die Zeit im Alter

Viele ältere Menschen,
beneiden die Jungen um ihre Jugend.
Sie wollen und können nicht glauben,
dass nun,
ein andererer Lebensabschnitt begonnen hat.
Vieles hat sich verändert,
der Körber, das Aussehen und das Wesen.
Es ist einfach vieles anders geworden.
Die Gewohnheiten, 
die uns Menschen prägen.
Man kann Dinge,
die man früher mit Leichtigkeit verrichtet hat,
einfach nicht mehr tun.
Doch was solls,
überlass es doch einfach den Jungen.
Genieße doch einfach das Alter,
höre auf zu zählen.
Lebe im Heute
und denke nicht so viel an das Morgen.
Auch im Alter gibt es noch viele schöne Tage.
Man kann noch so vieles tun
und noch sehr viel erleben.
Jeden Tag einfach voll auskosten.
Tue es,
solange es noch geht,
und du noch kannst.
Tue es einfach.
©Barbara









Samstag, 26. Februar 2011

Der Abgrund

Der Abgrund

Einmal vor dem Abgrund stehen,
und nur noch in die Tiefe sehen.
Warst du auch mal dort gestanden,
 keine Hoffnung war mehr vorhanden.

Weiß man was es heißt hilflos zu sein,
bist mit dir und deinem Kummer allein.
Die Freunde hatten sich zurück gezogen,
sie machten um dich einen großen Bogen.

Niemand konnte es so richtig fassen,
dass man sich kann so gehen lassen.
Du wustest nicht, wie's dazu gekommen,
hattest von dir schon Abschied genommen.

Du verstanst dich selbst nicht mehr,
alles um dich war so kalt und leer.
Der Himmel war nicht mehr blau,
es war alles nur düster und grau.

Hörtest die Vögel nicht mehr singen,
es wollte dir gar nichts mehr gelingen.
Alles das, was was du so sehr geliebt 
das war auf einmal nur noch getrübt.

Wie konnte das  alles nur geschehen,
 wusstest nicht wie wird's weitergehen?
Nun gibt's für dich wieder Sonnenschein, 
du kannst heute wieder so glücklich sein.
©Barbara





Die Welt

Die Welt

Die Welt ist so schön,
man muß sie nur mit offenen Augen sehen.
Verschließe dich nicht,
wenn einmal nicht alles so ist, 
wie du es wolltest.
Verzage nicht, 
wenn es dir einmal nicht gut geht.
Verzweifle nicht 
wenn du sehr krank bist
und du denkst es geht nicht mehr.
Oder du wirst von einem Menschen,
den du sehr liebst enttäuscht.
Irgendwie geht es immer weiter.
Hör einfach einem Vogel zu
wie er singt
oder schau einer Blume zu,
wie sie blüht.
Lache einfach mal,
vielleicht sogar
auch mitten im Schmerz.
Du mußt nur wollen.
©Barbara



































Das eigene Tun

Das eigene Tun

Einem vorgelebten Leben, 
muß man immer nicht nacheifern.
Jeder Mensch hat sein eigenes Ich,
das er auch ganz und gar ausleben soll,
so ganz für sich,
ohne den Einfluss eines Anderen.
Man kann sich höchstens das Beste heraus nehmen
  um dann noch besser zu machen
oder ähnlich zu sein.
Aber am Ende,
sich selber treu  bleiben.
Sein eigenes Leben zu leben.
Vielleicht auch besser zu leben
für sich selbst.
©Barbara

Freitag, 25. Februar 2011

Der Sinn meines Lebens

Der Sinn meines Lebens
 
Einen besonderen Platz in meinem Leben,
 hast du einmal eingenommen.
Du warst die große Liebe meines Lebens.
Nie zuvor,
habe ich einen Menschen so geliebt wie dich.
Ich hätte mein Leben hingegeben.
Alles wollte ich mit dir teilen,
 Freud und Leid.
Ich habe dir vertraut,
konnte mich auf dich verlassen
und konnte zu dir hoch schauen.
Doch irgendwann,
war alles anders.
Das Teilen war nur einseitig.
Mir wurde nicht mehr zugehört,
belächelt und nicht ernst genommen.
Man bemerkte es noch nicht mal.
Meine Liebe wurde plötzlich anders,
manchmal auch mit etwas Hass vermischt.
Doch ich wollte keinen Hass in meinen Körper lassen,
denn er vergiftet die Seele.
Ich habe mich zurückgezogen
 und eine Mauer um mich errichtet.
Habe mich in mir selbst vergraben,
und habe vieles was man mir sagte nicht mehr gehört.
Mein Lachen konnte ich nur noch draußen zeigen.
Ich wurde schweigsam
und vergrub alles in mir.
Das Leben,
 war nur noch eine Gewohnheit geworden.
Man funktionierte einfach nur noch.
Es gibt einen Unterschied,
zwischen Liebe und Besitzen.
Wo ist diese Liebe?
Ist sie erloschen,
oder schlummert sie einfach nur?
Ich will,
dass sie wieder der Sinn meines Lebens wird.
 ©Barbara