Mittwoch, 27. April 2011

Wo stehe ich


Wo stehe ich

Manchmal frage ich mich,
 wo ich eigentlich stehe?
Wer ich eigentlich bin?
So viele Antworten fallen mir ein,
aber ich weiß nicht die Richtige,
 für diesen oder den anderen Moment.
Es gibt Tage,
 da bin ich so richtig glücklich
und ich kann singen
 und so herzhaft lachen.
Da weiß ich,
 so wie es ist so ist es gut
und so kann es auch bleiben.
Doch es gibt auch Tage,
da geht es mir richtig schlecht.
Tausend Gedanken sind in meinem Kopf
und spielen verrückt.
Ich bin sehr betrübt und traurig,
ich lasse meinen Tränen freien Lauf
und sie fließen endlos.
 Mein Herz schmerzt dann
und meine Seele ist voll von Trauer.
Nichts kann mich dann so schnell,
 aus diesem tiefen Loch ziehen.
Meine Gedanken,
 gehen dann in die Ferne,
aber ich hole mich meistens,
noch rechtzeitig,
 aus dieser Zerrissenheit zurück,
damit ich mich nicht noch mehr auf wühle.
Es ist so wie es ist,
und ich mache einfach,
das Beste daraus.
©Barbara


Dein Leben

Das Leben

Manchmal,
lässt uns das Leben Dinge tun,
die man gar nicht tun wollte,
aber sie geschehen ganz einfach.
Man kann sich noch nicht einmal,
dagegen wehren.
Bis man es richtig merkt,
ist es oft schon zu spät.
Vielleicht hat man sogar,
einem anderen Menschen sehr weh getan,
aber man kann es nicht mehr rückgängig machen.
Der Andere ist sehr enttäuscht,
verachtet dich sogar,
wendet sich ab.
Es ist sogar eine Feindschaft entstanden
Man ist so machtlos gegen das,
was da geschah.
Aber je mehr Zeit vergeht,
desto klarer merkt man es,
man hat zwar viele Opfer bringen müssen,
man hat viel verloren
und war die Zeit auch sehr hart,
doch es war für irgendetwas gut.
Es musste einfach so sein,
es musste ganz genau so passieren.
Man hat daraus sehr viel gelernt.
Manche Dinge sind anders geworden,
viel besser und intensiver.
Es ist vielleicht sogar etwas Neues entstanden,
etwas, was man „Glück“ nennt.
Nimm es so an,
so wie es jetzt ist.
Es kann nur noch besser werden.
Sei dankbar.

©Barbara

Mittwoch, 20. April 2011

Die schönste Mumie der Welt

Die schönste Mumie der Welt
Auch heute sieht Rosalia Lombardo noch aus wie ein schlafendes kleines Mädchen. Mit ihrer zart gebräunten, weich schimmernden Haut und der gelben Schleife im kinnlangen, blonden Haar verzaubert sie täglich viele Menschen. Und doch ist die Italienerin seit rund 90 Jahren tot.
Das kleine Mädchen im Glassarg in der unterirdischen Kapuzinergruft im süditalienischen Palermo starb Anfang des letzten Jahrhunderts an der berüchtigten Spanischen Grippe, der von 1918 bis 1920 bis zu 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen.
Als seine Tochter 1920 der Seuche erlag, wollte ihr Vater, General Mario Lombardo, sich nicht mit seinem Schicksal abfinden. In seiner Verzweiflung wandte er sich an einen Freund der Familie, den berühmten Einbalsamierer Alfredo Salafia. Dieser vollbrachte nicht nur das Wunder "der schönsten Mumie der Welt", sondern überzeugte auch die Kapuzinermönche von Palermo, das Mädchen in ihrer Gruft unterzubringen. 13 Jahre später nahm er jedoch das Geheimnis der perfekten Mumie mit ins Grab.
Rund 75 Jahre nach seinem Tod gelang es nun einem italienischen Anthropologe, das Rätsel zu lösen. Dario Piombino Mascali von der Universität Palermo fand im Nachlass Salafias ein Manuskript, in dem der Mumien-Meister sein Geheimnis verrät. "Es ist eine historisch-medizinische Entdeckung von enormer Bedeutung", sagte der Forscher.
"Die von Salafia zur Einbalsamierung gebrauchte Lösung ist eines der ersten Beispiele für den Gebrauch von Formaldehyd zu diesem Zweck", erläuterte Mascali. Und dieses sei noch heute die Basislösung bei der menschlichen Einbalsamierung. So habe Salafia eine mit Zinksulfat und Chloriden angereicherte Mixtur aus Glyzerin und Formalin - einer wässrigen Formaldehydlösung - sowie Alkohollösung mit Salicylsäure in Rosalias Adern gespritzt.
Barbara

Montag, 18. April 2011

Tränen der Liebe

Tränen der Liebe

Wenn du einmal von mir gehst,
trete nicht in die Scherben,
die du hinterlassen hast.
Mach diese letzten Splitter nicht kaputt,
das ist das einzige,
 was mir von dir noch bleibt.
Ich werde sie  irgendwo aufbewahren,
wie einen großen Schatz.
Und wenn mich die Sehnsucht
 nach dir so quält,
dann werde ich sie hervorholen
und daran denken,
wie groß der Schmerz war,
als du mich verlassen hast.
Meine Tränen,
 werde ich nicht zurück halten,
denn es sind,
die Tränen der Liebe
©Barbara

Sonntag, 17. April 2011

Verlorenes Lachen

Verlorenes Lachen

Es gab eine Zeit,
da hatte ich mein Lachen verloren.
Ich merkte es erst lange gar nicht.
In mir war es so still geworden,
so ganz anders.
Alles in mir war teilnahmslos,
ich war oft in mir abwesend
und ohne Reaktion.
Meine Interessen waren vernichtet,
man hat sie  mir genommen.
Auch das Letzte war weg,
woran ich mich so klammerte,
das ich erst gefunden hatte
das mir so viel bedeutete,
das ich so liebte.
Alles in mir war nun leer
und hoffnungslos.
Ich war nicht mehr ich selbst
und gab mich fast auf.
Doch ich hatte meinen Gott,
er ließ mich nicht fallen.
Ich betete so viel
und er erhörte mich.
Aber ich kämpfte aber auch,
ich wollte wieder jemand sein,
wollte wieder lachen
und ich gewann den Kampf.
Erst konnte ich nur lächeln,
aber nach einer gewissen Zeit,
konnte ich wieder so herzhaft lachen
so richtig von Herzen.
Heute kommen manchmal noch Tage,
wo ich ein geschlossenes Buch bin,
wo tiefe Traurigkeit über mich kommt,
dann weine ich sehr.
Aber wenn es drauf an kommt,
dann kann ich wieder richtig
und aus vollem Herzen lachen
Und ich bin wieder ich.
©Barbara











Samstag, 16. April 2011

Gedanken der Liebe


Gedanken der Liebe

 Du meine Liebe, du bist in der Ferne,
so unendlich  weit, weit weg von mir.
Über uns sind zwar die gleichen Sterne,
doch der Weg ist so unendlich zu dir.

Als ich dich das letzte mal habe gesehen,
da wusste ich, dass es das letzte Mal war.
Musste damals so schnell von dir gehen,
ein Abschied für immer,das war mir klar.

Ich konnte ja nicht für immer dort bleiben,
weil viele große Probleme über uns kamen.
Mein Herz musste viele Schmerzen erleiden,
ich fiel dann auch oft total aus dem Rahmen.

Es kam für mich eine ganz schreckliche Zeit,
habe niemals den Glauben an mich verloren.
Und bin für alles was schön ist wieder bereit
für mich wurden wieder neue Träume geboren.

      Du meine Liebe, ich habe dich nicht vergessen,     
es gibt keinen Tag, wo ich nicht an dich denke.
Den Schmerz, den kannst du niemals ermessen,
jeden Abend, ich steht’s ein Gebet dir schenke.

Nur einmal, möchte ich dich wieder sehen,
nur einmal noch so herzhaft mit dir lachen.
Mit dir Hand in Hand am Meer entlang gehen,
und so tausend schöne Dinge mit dir  machen.

Diese große Liebe wird es niemals mehr geben,
dieses Glück hat mir das Schicksal genommen.
Das kann ich nur in meinen Träumen erleben
 So eine Liebe wird für mich nie mehr kommen.
©Barbara

Donnerstag, 14. April 2011

Nur ein Augenblick

Nur ein Augenblick

Zufällig habe ich IHN gesehen,
er ging lächelnd an mir vorbei.
So plötzlich war das geschehen,
als ob’s ein Wink vom Schicksal sei.

Es war nur ein kurzer Augenblick,
wo ich in diese schönen Augen sah.
Und er warf mir einen Blick zurück,
etwas Besonderes gerade geschah..

Jeder ging seinen eigenen Weg,
jeder an einen ganz anderen Ort.
Wir fanden leider auch keinen Steg,
auch fehlte das gesprochene Wort.

Doch dann drehte ich mich noch mal um,
um noch einmal in diese Augen zu sehen.
Da, auch er drehte sich noch mal herum,
bevor wir dann einfach weiter gehen.

Oftmals gibt’s das in unserem Leben,
dass zwei Augenpaare sich so treffen.
Wo es nur wird den Augenblick geben,
was es bedeutet, wird man nie ermessen.
©Barbara